Nach der Rettung aus der Sklaverei Ägyptens, durchlebt das Volk Israel eine lange Zeit in der Wüste. In dieser Zeit stellt Gott sich seinem Volk vor als derjenige, der unter ihnen Wohnen möchte, ja mehr noch: als ihr ewiger Schatz. In Miniworkshops erarbeiten die Schüler die Zehn Gebote als Wort-Puzzle, begeben sich auf „Manna“-Suche (Gott versorgt) und bauen die Bundeslade (Gott in der Lebensmitte). Zum Abschluss gestalten alle eine Mesusa als Andenken und schreiben altersgerecht Verse aus 5. Mose 6,4–9 ab – das Sch’ma Israel („Höre, Israel…“) als zentrale Erinnerung: das Gottes Volk ihn von ganzen Herzen lieben und seine Worte im Alltag bewahren sollen. Ergänzend dazu hören sie einen bewegenden und altersgerechten Bericht einer Holocaustüberlebenden, die durch den Kindertransport nach Schweden gerettet wurde. Die Kinder lernen dadurch wie kostbar und bedroht das Leben des jüdischen Volkes in der Geschichte war und ist und werden dazu eingeladen, Gottes Treue zu seinem Volk zu entdecken. Das Programm führt daher zum Nachdenken über unsere Verantwortung im Umgang miteinander aber auch im Hinblick auf Gott.
Die beiden Programme „Flucht in die Freiheit“ und „Der ewige Schatz“ können als Programm „Exodus“ gemeinsam gebucht und in zweimal 90 Minuten durchlaufen werden.
basierend auf den Bildungsplänen für evangelische und katholische Religionslehre:
3.2.3 Bibel
3.2.4 Gott
3.2.7. Religionen
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